Sensei Jörg Kohl trainiert Karate seit 1975. Er ist derzeit 1. Vorsitzender beim SV Tora Berlin e. V. und gleichfalls als Trainer im Verein tätig. Beim Verband Shotokan Ryu in Deutschland e. V. ist er Vize-Präsident. Wir haben in der Vereinsgeschäftsstelle mit ihm über seine Ziele und Motivation gesprochen. Dies ist Teil 3 des Interviews. Hier finden Sie Teil 1 und Teil 2.

Zur Zeit sind Sie regional auf die östlichen Bezirke Berlins konzentriert. Werden Sie weiter expandieren?
Sollten Anfragen aus anderen Teilen Berlins an uns gerichtet werden, sind wir bereit diese, wenn möglich, zu bedienen. Derzeit liegt dafür aber keine konkrete Planung vor.

Was raten Sie jemandem, der gerne Karate machen würde, aber sich bis jetzt noch nicht zum Training getraut hat?
Es gibt vier Gründe, warum jemand mit Karate beginnt. Diese Gründe sind:
- Selbstverteidigung
- Wettkampf (sportliche Seite)
- Budo
- Gesundheitsaspekt
Jeder, der den Gedanken hat, Karate zu trainieren, sollte sich klar sein, aus welchem Grund er damit beginnen möchte. Da es sehr viele Karategruppen gibt, sollte er, bevor er sich entscheidet, mehrere Vereine anschauen bzw. ein Probetraining absolvieren. Für seine Entscheidung, welchen Verein er beitritt, sollen die wichtigen Aspekte, der methodische und didaktische Aufbau des Trainings, sowie das soziale Umfeld berücksichtigt werden.

Abschließend: Welche Ziele verfolgen Sie mit dem SV Tora noch in 2010?
Wir wollen in 2010 all unsere geplanten Maßnahmen bestmöglich umsetzen. Hierzu zählen u. a. die Umsetzung des Familienfestes, wo zwischen 800 bis 1 000 Leute erwartet werden, alle Wettkämpfe, Trainingslager etc.